
Zum 'Tag der Arbeit' begrüßten 6 Aktivistinnen und Aktivisten die Pendler mit einer Aktion gegen Leiharbeit und wünschten ihnen einen schönen 1. Mai. Mehr...
Solidarität mit den 99% in Griechenland




Die 5 km lange Blockupy Demonstration hat eine Botschaft in die ganze Welt geschickt: Auch in Deutschland gibt es viele Menschen, die mit der Erpressungspolitik gegen die Länder Südeuropas nicht einverstanden sind. Die Unterwerfung der Politik unter die Finanzmärkte zerstört die Demokratie und den Sozialstaat - auch immer mehr in Deutschland selbst. Die Repression hat durch das Verbot fast aller Veranstaltungen, durch die zahlreichen Festnahmen und Platzverweise ohne konkreten Anlass und durch das Zurückschicken ganzer Reisebusse eine neue Qualität erreicht.
Die Blockupy-Demonstration am Samstag, den 19. Mai, war ein großartiger Erfolg. Sie war ein bunter, gewaltfreier und massenhafter Protest gegen die Spar- und Erpressungspolitik in Europa, die nur den Banken und Konzernen hilft, aber die Mehrheit der Menschen enteignet und verarmen lässt. In der ganzen Welt wurde deutlich wahrgenommen, dass sich nun auch in Deutschland massenhafter Widerstand gegen den Neoliberalismus rührt. Auch die deutsche Bevölkerung profitiert eben nicht von der Krise, sondern leidet auch unter Kürzungspolitik, unter Lohndumping und Sozialabbau - und dagegen formiert sich jetzt auch Widerstand. Wir haben mitten aus der Zentrale des Bankenwahns ein Zeichen der Solidarität mit den Völkern Südeuropas gesendet.
Der Versuch der Regierenden, jegliche Proteste zu unterbinden, zeigt wie brüchig die Rechtfertigungsgrundlage für die Spardiktate und die von neoliberalen Dogmen bestimmte EU Politik auch in Deutschland ist. Die Banker und Chefideologen können sich konsequente und machtvolle Proteste im eigenen Land, in der Zentrale des europäischen Neoliberalismus, schlicht nicht leisten. Umso wichtiger war es, dass es gelungen ist, die Verbote zu durchbrechen.
Auch viele Mitglieder der LINKEN aus Darmstadt waren am Samstag nach Frankfurt gefahren und haben für ein soziales und solidarisches Europa demonstriert. Hier einige Bilder von unserem Ausflug
DIE LINKE fordert Mindestlohn und Ende von Leiharbeit und Schein-Werkverträgen

"Es ist wichtig, ein machtvolles Zeichen für gute Arbeit, gute Löhne und soziale Sicherheit in Europa zu setzen. Ob hier oder anderswo - der Ruf sollte laut zu hören sein: Wir zahlen nicht für eure Krise! Guter Lohn für gute Arbeit - für eine gerechte Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums!" - so rief DIE LINKE ihre Mitglieder uns Sympatisanten zu den Demonstrationen und Kundgebungen am Tag der Arbeit auf.
Der Darmstädter Kreisverband machte einmal mehr darauf aufmerksam, dass das beste Rettungspaket für Europa bessere Löhne in Deutschland sind. Denn Deutschland darf nicht weiter seine Handelspartner auf Kosten der Arbeitnehmer niederkonkurrieren, sondern muss die Wirtschaft auch über den Binnenmarkt ankurbeln. Außerdem stellten wir fest, dass Arbeitszeitverkürzung Spass macht und Arbeitsplätze schafft, protestierten gegen den Einsatz von Leiharbeit und Schein-Werkverträgen und forderten einen flächendeckenden, branchenübergreifenden Mindestlohn.
Mitgliederversammlung am 1.3.2012 spricht sich gegen die Pläne der Landesregierung aus
"DIE LINKE. Darmstadt lehnt die Pläne der hessischen Landesregierung, die Nassauische Heimstätte/Wohnstadt zu verkaufen, entschieden ab. Die Beteiligung des Landes an dem Unternehmen muss erhalten bleiben.
Die Versorgung der überwiegend einkommensschwachen Mieterschaft mit günstigem Wohnraum ist eine Kernaufgabe der öffentlichen Hand. Um diese sozialpolitische Herausforderung zu bestehen, braucht es starke, dem Gemeinwohl verpflichtete öffentliche Wohnungsbauunternehmen, kombiniert mit einer bedarfsgerechten Wohnungsbauförderung . Ein Verkauf der gut 60.000 Wohnungen in Hessen bzw. 1500 Wohnungen in Darmstadt wäre hingegen ein weiterer Akt des Sozialabbaus.
Der Kreisverband wird sich durch gezielte Flugblattverteilung und mit anderen Aktionen an die Mieter/innen wenden. Er wird Unterschriften für die Erklärung von DGB und Mieterbund "Die Nassauische muss bleiben" sammeln sowie an die Mieter/innen gerichtete Informationsveranstaltungen anbieten. Dabei wird er sich nach Möglichkeit an gesellschaftlichen Bündnissen gegen den Verkauf beteiligen."
Das Verbot der "Blockupy"-Proteste in Frankfurt muss zurückgenommen werden Mehr...
Zum gemeinsamen Infostand mit dem Verband der kurdischen Studierenden Mehr...